ÜBER MICH

Herzlich Willkommen auf meiner Seite!
Mein Name ist Stephanie Heilmann. Als Traumatherapeutin mit Schwerpunkt auf bindungs- und körperorientierter Traumatherapie sowie als Coach würde ich mich freuen, Sie auf einem Abschnitt Ihres Weges begleiten zu dürfen.

BINDUNGS- UND KÖRPERORIENTIERTE TRAUMATHERAPIE

Ich habe das Gefühl, etwas stimmt nicht mit mir. Bestimmte Muster in meinem Leben wiederholen sich immer wieder. Ich leide an Schlafstörungen, Ängsten oder Panikattacken. Ich fühle mich innerlich unruhig, immer unter Spannung. Beziehungen zu führen fällt mir schwer.

COACHING

Ich fühle mich hilflos, erschöpft, müde, minderwertig, überfordert. Ich möchte etwas in meinem Leben ändern und weiß momentan nicht, wie.

Datenschutzerklärung Impressum

TRAUMATHERAPIE

MÖGLICHE SYMPTOME EINER TRAUMATISIERUNG

  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen, Albträume
  • Erschöpfung, Müdigkeit
  • Nervosität, innere Unruhe
  • Depressionen
  • Schreckhaftigkeit
  • Ängste, Panikattacken
  • Sich nicht sicher fühlen
  • Körperliche Beschwerden wie Kopf-, Bauch- oder Rückenschmerzen, für die es keine medizinische Erklärung gibt.
  • Soziale Isoliertheit
  • Beziehungs- und Bindungsprobleme
  • Flashbacks (unwillkürlich auftauchende Erinnerungen wie Bilder oder Schmerzen)
  • Dissoziative Symptome wie Schwindel, Schmerzunempfindlichkeit, Gefühllosigkeit, Amnesie
  • Abgrenzungsschwierigkeiten
  • Selbstabwertung, Selbstzweifel

BINDUNGS-UND KÖRPERORIENTIERTE TRAUMATHERAPIE

Vielleicht kennen Sie diese oder ähnliche oder ganz andere Gefühle und Situationen? Es gibt immer gute Gründe, warum wir uns so fühlen, wie wir es im Moment gerade wahrnehmen. Oft liegen die Gründe im Verborgenen und versuchen sich beispielsweise über körperliche Symptome bemerkbar zu machen. Es können Erfahrungen aus der Vergangenheit sein, die uns im Moment des Erlebens überwältigt und uns hilflos und ohnmächtig zurückgelassen haben.
Man kann sich Trauma als eine Wunde vorstellen, die noch nicht verheilt ist und versorgt werden muss, damit sie sich schließen kann. Genauso wie bei einer tiefen Wunde nach der Heilung eine Narbe auf der Haut zurückbleiben wird, kann auch ein Trauma nicht vollständig „wegtherapiert“ werden.
Ziel einer Traumatherapie ist es, das Erlebte in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren und mehr Selbstwirksamkeit, Selbstfürsorge sowie Stabilität im Alltag und in Beziehungen zu entwickeln. Jeder Mensch ist einzigartig und so möchte ich Sie auf Ihrem individuellen Weg in der Therapie begleiten. Ihre Ziele und Möglichkeiten stehen jederzeit an erster Stelle.

BINDUNGSTRAUMA UND KÖRPERORIENTIERUNG

Spricht man von einem Trauma, meinen wir oft ein bestimmtes Ereignis. Wir erklären damit Symptome und Veränderungen in unserem Denken, Fühlen, Verhalten und Handeln. Ein Trauma ist jedoch nicht das bestimmte Ereignis. Vielmehr kann es als Wunde, als seelische Verletzung verstanden werden, die uns durch Erlebnisse und Erfahrungen zugefügt werden kann.
Ein Bindungs- bzw. Entwicklungstrauma hat seinen Ursprung meist in der (frühen) Kindheit und umfasst Erfahrungen, die oftmals auch über einen längeren Zeitraum stattgefunden haben können, wie z.B. Vernachlässigung, emotionale Kälte, im schlimmsten Falle Misshandlung und Missbrauch. Gerade in dieser frühen Zeit des Lebens ist das Nervensystem noch nicht vollständig entwickelt, die weitere Persönlichkeitsentwicklung und das Bindungsverhalten können massiv gestört werden. Um den Alltag überhaupt bewältigen zu können, werden Erlebnisse unter Umständen sogar abgespalten (dissoziiert) und tauchen erst in späteren Lebensjahren – ausgelöst durch bestimmte Situationen oder Körpersymptome – wieder auf. Früh traumatisierte Menschen haben als Erwachsene in der Regel große Mühe, gesunde und Halt gebende Beziehungen zu finden und einzugehen. Die positive Nachricht ist, dass wir in der Lage sind, neue Beziehungserfahrungen zu machen und Regulations- und Bindungsfähigkeit nachzunähren.
Traumata werden nicht nur im Gehirn in Form von Erinnerungen, Bildern, Geräuschen und Gefühlen gespeichert. Traumata wirken sich auch tiefgreifend auf den Körper und das Nervensystem aus. Im Erleben der traumatischen Ereignisse gerät der Körper in einen überwältigenden Stresszustand, der auch danach bestehen bleibt. Diese anhaltende Stress-Reaktion wirkt sich auf die Körperhaltung, auf Atmung, Gestik, Bewegungen und Körper-empfindungen aus. In unserem Alltag können wir uns dann unruhig, nervös, überwachsam, taub oder manchmal sogar gelähmt fühlen und versuchen möglicherweise alles, um bloß keine Verbindung mehr zu unserem eigenen Körper spüren zu müssen. Dies alles kann verhindern, dass wir gut im Hier & Jetzt präsent sein können und uns im eigenen Körper wohlfühlen.
In den traditionellen therapeutischen Richtungen steht ein „Top-Down“-Modell im Vordergrund, eine Veränderung von oben nach unten gewissermaßen: Durch das Verständnis und eine Veränderung der Gedanken und Gefühle kann auch das körperliche Erleben verändert werden. Wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile die zentrale Rolle des Körpers bei der Entstehung von Emotionen und Bedeutungen. Daher können körperorientierte Methoden mit einem „Bottom-Up“-Modell (Veränderung von unten nach oben) eine wichtige Ergänzung in der Therapie bieten. Diese Verbindung von beiden Seiten aus zu ermöglichen, eine Brücke zwischen Kopf und Körper zu bauen, sehe ich als elementar für mein Verständnis von Traumatherapie.

PHASEN DER TRAUMATHERAPIE

Die folgenden Phasen müssen nicht immer linear aufeinanderfolgen:
In der ersten Phase – der Stabilisierung – klären wir zunächst Ihre Ziele in der Therapie bevor wir uns Ihren Ressourcen und Stärken widmen. Durch Psychoedukation, positive Bilder und weitere Übungen können Sie Schritt für Schritt wieder mehr Kontrolle über Erleben und Alltagsgestaltung bekommen und dadurch Selbstwirksamkeit erfahren.
Mit ausreichender Stabilisierung können wir in der zweiten Phase – der Traumaexposition – im Hier & Jetzt das noch einmal betrachten, was aus der Vergangenheit immer wieder an die Oberfläche drängt. Mithilfe unterschiedlicher Methoden können wir gemeinsam einen Rahmen schaffen, das traumatische Material so zu bearbeiten, dass es Sie nicht überwältigt und überfordert. Es geht nicht darum, den traumatischen Inhalt erneut zu durchleben, sondern sich in Gedanken, Gefühlen und Köprerwahrnehmungen zu erinnern und gleichzeitig als Erwachsene*r in der Gegenwart präsent zu bleiben.
In der dritten Phase der Therapie – der Integration – stehen Trauer und Neuorientierung an erster Stelle. Trauer kann den ganzen Prozess begleiten, in dieser Phase jedoch geben wir besonders viel Raum, das Vergangene zu betrauern und den eigenen Schmerz zu würdigen. So kann es Ihnen gelingen, sich vom Trauma und den damit verbundenen intensiven Gefühlen zu lösen und sich Ihrer eigenen Zukunft zuzuwenden. Gemeinsam können wir Visionen entwerfen und gleichzeitig darauf achten, wo mögliche Hindernisse sowie Ängste und Konflikte auftreten und wie Sie diese bewältigen können, um Ihre Ziele erreichen zu können.
Überblick über Methoden und Ansätze, die ich in meiner Arbeit verwende:

  • Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) nach Luise Reddemann

  • Ego-State-Therapie nach Jochen Peichl

  • Enaktive Traumatherapie nach Ellert Nijenhuis

  • Traumasensitives Yoga nach Dagmar Härle

  • Hypnosystemische Ansätze nach Gunther Schmidt

  • RebiT (Resilienz- und bindungsorientierte Traumatherapie) nach Alice Romanus-Ludewig

  • Traumasensitives Yoga (TSY) als "Raum für Veränderung"

    Traumasensitives Yoga (TSY) kann sanfte Möglichkeiten bieten, den Körper wieder auf sichere Weise spüren zu können. Bewusst ausgeführte Haltungen und Atemübungen können Sie darin unterstützen, Ihr Nervensystem zu regulieren und sich dadurch geerdeter, ruhiger und stärker zu fühlen. Durch das achtsame Wahrnehmen körperlicher Empfindungen können Sie lernen zu beobachten und sich nicht mehr unmittelbar von Emotionen überwältigen zu lassen. Sie können zunehmend mehr Kontrolle und Sicherheit gewinnen. Dabei geht es weder um Sport noch um Leistung. Die jeweiligen Übungen sind lediglich Angebote, keine Anweisungen und können zu Ressourcen in Ihrem Alltag werden. Sie selbst entscheiden, ob überhaupt, wie lange und wie intensiv Sie die Übungen gestalten. Geübt wird auf Stühlen und im Stehen. Spezielle Sportbekleidung ist nicht notwendig.
    Innerhalb der Therapie können wir traumasensitives Yoga (TSY) als körperorientierte Methode im Zusammenspiel mit kognitiven Ansätzen als wichtige Ressource einbeziehen.

    Grundsätze des traumasensitiven Yoga:

    • Den Körper wieder spüren
    • Im Hier und Jetzt präsent bleiben
    • Wahlmöglichkeiten erfahren und nutzen
    • Selbstbestimmt handeln
    • Rhythmus und Bewegung erleben.

    Coaching

    Ich begleite Sie im Coaching-Prozess empathisch und auf Augenhöhe auf der Suche nach Lösungen und Perspektiven, die bereits in Ihnen vorhanden sind.

    STRESSPRÄVENTION

    Sich selbst gut zu kennen ist ein wichtiger Faktor in der Stressprävention, um Anforderungen von Überforderungen unterscheiden zu können, Grenzen setzen und eigene Bedürfnisse wahrnehmen zu können. Gemeinsam erarbeiten wir Ihre persönlichen Stressoren und stärken Ihre Kompetenzen zur Stressbewältigung.
    Dazu gehört insbesondere:

    • Schulung Ihrer Wahrnehmung
    • Zugang schaffen zu Ihren Körperempfindungen und Gefühlen
    • Überprüfung innerer Einstellungen, Werte und Ziele
    • Wahrnehmen und Formulieren eigener Bedürfnisse.

    Denn nicht eine stressige Situation ist grundlegend dafür verantwortlich, dass Sie gestresst reagieren, sondern Ihre eigene Interpretation, Bewertung und Einschätzung der Situation. Auch ist es sehr wichtig, Ihre eigenen Ressourcen (wieder) zu entdecken und zu stärken, denn zwischen einer Stressreaktion und der Wahrnehmung Ihrer Ressourcen besteht eine Abhängigkeit. Anders gesagt: je weniger Ressourcen Sie haben (oder es so empfinden), desto stressanfälliger sind Sie.

    LÖSUNGSORIENTIERTE BERATUNG

    In der lösungsorientierten Beratung forschen wir gemeinsam nach Ihren Ressourcen und benennen persönliche oder berufliche Ziele, bei deren Umsetzung ich Sie Schritt für Schritt begleite.
    Eine lösungsorientierte Beratung kann Sie unterstützen, wenn Sie:

    • sich beruflich neu orientieren möchten
    • Schwierigkeiten im Team oder mit dem/ der Chef*in haben
    • Probleme in der Familie / der Partnerschaft haben
    • sich in einer Trennungs- oder anderen Krisensituation befinden
    • sich ganz allgemein fragen, wer Sie sein wollen und Ihre (persönlichen) Werte und Ziele überprüfen möchten
    • und natürlich in weiteren Situationen, in denen Sie sich eine wertschätzende, empathische und authentische Begleitung wünschen.